ProtoTyp

Eine Ausstellung mit Stefan Adamick, Julia Hosse, Magdalena Kaszuba, nataljusch, Nacha Vollenweider und Mara Wild

09. Februar bis 02. März 2018

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Vernissage: Freitag 09. Februar 2018 ab 19 Uhr
mit Live-Musik ab 20:30 Uhr von Felix-Florian Tödtloff mit Visuals von Mara Wild
Finissage: Freitag 02. März ab 19 Uhr mit Comiclesung „Robots and Tears“

 

In der ersten Ausstellung des Jahres widmet sich eine Gruppe von sechs Künstlern der Robotik und dem Verhältnis zwischen Mensch und Maschine. Nicht nur das Potenzial von Robotern in der mechanischen und digitalen Arbeitswelt, sondern auch ihr Einzug in die intimsten Sphären des menschlichen Lebens sind Gedankenspiele, zu denen auch der Betrachter angeregt werden soll: Wir bauen Maschinen, die uns imitieren sollen und bekommen Angst vor ihnen, weil wir denken, dass sie zu schnell groß werden, in die Pubertät kommen und sich gegen uns auflehnen, gegen uns rebellieren könnten. Doch vorher verdrängen sie uns natürlich aus unseren Jobs und Beziehungen. Oder wäre es nicht auch wünschenswert, wenn sie sich um die betagte Mutter kümmern, mit dem Hund Gassi gehen und für uns am Fließband oder in der Schlange stehen könnten?

Die sechs Künstler kommen aus der Zeichnung, Malerei, Objekt- und Videokunst und planen für die Ausstellung einen eigenen Roboter zu bauen. Ein kritischer, fantastischer und vielleicht auch unheimlicher Auftakt in das diesjährige Jahresthema des nachtspeicher23 „The Future Is Now!“

Stefan Adamick
*1984 in Frankfurt (Oder)
Studium: Grafikdesign an der FH Bielefeld und Illustration an der HAW Hamburg

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2017 Escape – Frappant, Hamburg
  • 2017 Nicht gucken! – Galerie M6 / Farbwerke, Hamburg
  • 2016 Schwarz sehen – Karussell, Hamburg
  • 2016 Bilderschau – il Barbiere Marcello, Hamburg
  • 2015 Augen auf! Thomas Mann und die bildende Kunst – Buddenbrookhaus, Lübeck

Julia Hosse
*1989 in Berlin
Studium: Illustration an der HAW Hamburg, Film an der HFBK

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2017 Escape – Frappant, Hamburg
  • 2015 OKKULT – Frappant, Hamburg
  • RAUS! – Galerie 23, Hamburg
  • Augen Auf! Thomas Mann und die Bildende Kunst – Buddenbrookhaus, Lübeck
  • 2014 comicleben_comiclife – Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Magdalena Kaszuba
*1988 in Langenbielau, Polen
studiert Illustration im Master an der HAW Hamburg.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2017 Große Erwartungen und kleine Hunde – Neurotitan, Berlin
  • 2017 Escape – Frappant Galerie, Hamburg
  • 2017 Wo ich hingehöre – Fumetto Comicfestival, Luzern
  • 2016 Der grüne Ring – Projektausstellung in der Friedhofskapelle Ohlsdorf, Hamburg
  • 2015 OKKULT – Frappant Galerie, Hamburg

nataljusch
eigentlich Natalia Schäfer
*1988 in Bischkek, Kirgistan
Studium: freie Kunst an der HfbK Hamburg und Illustration an der HAW

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2017 Escape – Frappant, Hamburg
  • 2017 Participant Observation – Frappant, Hamburg
  • 2017 Wo ich hingehöre – Fumetto Comicfestival, Luzern
  • 2016 über[s]malen – xpon-Galerie, Hamburg
  • 2016 10 Jahre Comicfestival Hamburg – Markthof
  • 2015 Übermorgen – Fumetto Comicfestival, Luzern
  • 2015 OKKULT – Frappant, Hamburg

Nacha Vollenweider
*1983 in Rio Cuarto, Argentinien
Studium der Malerei an der Universidad Nacional de Cordoba

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2017 Escape – Frappant, Hamburg
  • 2015 Parias Collective – Comic Festival Hamburg, Hinterconti
  • 2015 OKKULT – Frappant, Hamburg

Stipendium

  • 2013 Künstlerstipendium des DAAD: Gaststudentin an der HAW in Hamburg, unter der Betreuung von Prof. Anke Feuchtenberger

Veröffentlichung

  • 2017 Comic Fußnoten, Avant-Verlag, prämiert von der Berthold-Leibinger-Stiftung

Mara Wild
*1985 in Frankfurt am Main
gelernte Buchbinderin
Studium: Illustration, Visual Arts und Film in Hamburg und Melbourne.

Projekte (Auswahl)

  • 2017 Skandaløs-Festival: Kuration und Gelände-Gestaltung Kunst-Bereich, Ausstellung, Videoinstallation
  • 2015 Ausstellung Skandaløs-Festival
  • 2015 Dramaturgie „Idomeneus“, Regie Cora Sachs, Kampnagel

Fotos der Vernissage